Logo Netzwerk Kinderrechte

Am 11. Juni 2018 wird auf einer feierlichen Veranstaltung das Gründungsdokument für das Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft unterzeichnet. Insgesamt gehören etwa 50 Organsiationen und Verbände dieser neu ins Leben gerufenen Initiative an.

Am 15. Mai 2018 haben wir mit vier Jugendlichen vom SV Bildungswerk e.V. darüber diskutiert, wie es mit der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention im Schulalltag aussieht. Wie müssen kinder- und jugendgerechte Bildungseinrichtungen aus Schüler- und Schülerinnensicht aussehen? Werden Beteiligungsrechte im Schulalltag umgesetzt? Was für Bedingungen wünschen sich Schülerinnen und Schüler?

Welcher Verband schreibt welchen Teil des Berichts der Zivilgesellschaft an die Vereinten Nationen? Und womit haben die Schreibenden zu kämpfen?

In einem offenen Brief fordert die National Coalition Deutschland gemeinsam mit 23 weiteren Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen die Rechte und das Wohl von Kindern in der Debatte um die geplanten AnKERzentren zu achten.

National Coalitions gibt es nur für Kinderrechte. Was können sie, was temporäre lockere Zusammenschlüsse nicht können? Und wer finanziert die deutsche National Coalition?

Was macht ein Mammutprojekt, das möglichst alle Mitgliedsorganisationen irgendwie einbindet, mit dem Netzwerk? Die Arbeitsweise der National Coalition Deutschland für die zivilgesellschaftliche Berichterstattung an die Vereinten Nationen ist dieses Mal eine ganz andere als beim letzten Bericht vor acht Jahren - doch stößt diese neue starke Einbindung der Mitglieder auch auf Interesse?

Seit einer Woche können sich die Mitgliedsorganisationen der National Coalition ein Thema der letzten Hausaufgaben des UN Ausschusses für Kinderrechte für den nächsten Bericht der Zivilgesellschaft schnappen - und es funktioniert! In diesem Blogbeitrag möchte ich mehr über die Entstehungsgeschichte der einzelnen Themen verraten.

Jetzt ist der Stein ins Rollen gebracht, die Mitgliedsorganisationen der National Coalition haben von unserem Vorhaben der Berichterstattung durch die Zivilgesellschaft erfahren. Und wie sind die ersten Reaktionen? Helfen unsere Arbeitshilfen wirklich?

Wie schreibt man einen Bericht über 40 Kinderrechte-Themen oder mehr? Wie koordiniert man 20 Autorinnen und noch viel mehr Mitschreibende, sodass alle glücklich sind? Was funktioniert gut und wo raufen wir uns in der Geschäftsstelle manchmal die Haare? Darum soll es in dieser Blogreihe gehen, die aus einer sehr persönlichen Sicht beschreibt, wie der nächste Ergänzende Bericht der deutschen Zivilgesellschaft entsteht.

Paula Meyer ist 17 Jahre alt und kommt aus München. Durch ihre Tätigkeit als Jugendleiterin und ihr Mitwirken in verschiedenen Gremien der Evangelischen Jugend wurde Paula Meyer für die Mitarbeit im Erasmus+ Projekt der Kinderrechte Netzwerke miteinbezogen. Durch ihr ehrenamtliches Engagement kommt sie mit unterschiedlichsten Kindern zusammen und bearbeitet viele Themen, die relevant für Kinder und Jugendliche sind. Wir bedanken uns bei Paula für das Interview und dass wir ihr Erklärvideo zum UN-Dialog hier zeigen dürfen.