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Das Recht auf Entwicklung und das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit schließen in einer ganzheitlichen Betrachtungsweise neben der körperlichen auch die geistige, seelische und soziale Entwicklung mit ein.

Kinderarmut ist seit Jahren ein Problem in Deutschland, aber es ändert sich nichts und vielen ist das Ausmaß nicht bewusst. Darum haben die Bertelsmann Stiftung und das MESH Collective gemeinsam die Initiative #StopptKinderarmut gestartet. Das Netzwerk Kinderrechte und viele weitere Organisationen und Einzelpersonen unterstützen die Kampagne.

Die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention während der Covid-19-Pandemie

Ein gutes Aufwachsen von allen Kindern und Jugendlichen muss in unserer Gesellschaft Priorität haben!

Für Kinder in instabilen Haushalten kann die Corona-Krise eine zusätzliche Belastung bedeuten. Deswegen muss alles Notwendige getan werden, um das Recht auf Schutz auch in Krisenzeiten zu gewährleisten.

Kinder haben ein Recht auf Spiel. Jetzt dürfen sie jedoch ihre Freunde und Freundinnen nicht mehr treffen und lagen waren auch Spielplätze geschlossen.

In Zeiten von Corona ändert sich auch die Arbeitsweise von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe zwangsweise. Ein intensiver Austausch ist nun besonders wichtig, um gemeinsam neue Lösungsansätze zu finden.

Immer stärker setzt die Coronakrise Familien unter Druck: Eltern arbeiten in Kurzarbeit oder werden entlassen, es fehlt an Kinderbetreuung und Selbstständige stehen vor dem wirtschaftlichen Ruin.

Menschen, die in Deutschland in Gemeinschaftsunterkünften leben, sind auf engstem Raum isoliert. Die Bereitschaft schwindet, Menschen aus den Flüchtlingslagern an den europäischen Außengrenzen in Deutschland aufzunehmen.

Kinder und Jugendliche müssen zu Hause bleiben und sind nun davon abhängig, wie gut sich Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer um das Lernen kümmern. Das verstärkt die bereits vorhandene Chancenungleichheit.