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Anlässlich des 25. Geburtstags der Kinderrechte haben Bundespräsident Joachim Gauck und UNICEF-Schirmherrin Daniela Schadt am 20. November 2014 im Schloss Bellevue mit Kindern und Jugendlichen am Jahrestag der Kinderrechtskonvention diskutiert. Mit dabei waren auch die 10 Kinder und Jugendlichen im Alter von 10-18 Jahren, die bei einem Beteiligungsprojekt, der National Coalition am UN-Dialog 2014 beim UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf beteiligt waren und zu diesem Anlass einen Forderungskatalog erarbeitet haben.

Das 25-jährige Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention und die zahlreichen Veranstaltungen zum Thema haben ein breites Medienecho hervorgerufen. Es erschienen Berichterstattungen zur Geschichte der Konvention, zum Stand der Umsetzung von Kinderrechten in Deutschland, sowie über Kinder und Jugendliche, die aktiv für ihre Rechte eintreten.

Die National Coalition Deutschland - Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention lud namhafte Rednerinnen und Redner zum Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention nach Karlsruhe ein, um am Sitz des Bundesverfassungsgerichtes die Kinderrechte in der Rechtsprechung zu diskutieren.

Was hat sich in den letzten 25 Jahren getan? Wird die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland umgesetzt? In einem Gespräch mit Medienschaffenden bezieht die National Coalition Deutschland gemeinsam mit Worldvision, Plan International Deutschland, UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Save the Children, SOS-Kinderdorf und Kindernothilfe Stellung.

Betroffene von sexuellem Kindesmissbrauch können die Arbeit des Missbrauchsbeauftragten künftig kontinuierlich begleiten und sich daran beteiligen. Hierfür wird ein Betroffenenrat auf Bundesebene eingerichtet. Das Bewerbungsverfahren startet heute. Bewerbungsschluss ist am 21. November 2014.

Nur wenige Tage nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an Kailash Satyarthi, gemeinsam mit Malala Yousafzai, war er in Berlin. Wir hatten die Gelegenheit, ihn zu treffen und uns zu unterhalten: über seine internationale Arbeit und über unsere hier in Deutschland.

Unmittelbar nach der Anhörung der Bundesregierung vom UN Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf erarbeitete die National Coalition ein Positionspapier zu vier strukturellen Kritikpunkten des Ausschusses: ein unvollständiges Monitoringssystem, fehlende Daten, mangelnde regierungsinterne Koordination und kein umfassendes Beschwerdemanagement auf allen Ebenen.

Am 21. Juni 2013 wurde der Verein National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention von 35 Organisationen aus den Reihen der schon bestehenden National Coalition zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention gegründet.

Am 18. Juni 2013 hatten wir Gelegenheit, den Mitgliedern des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes in Genf unseren Ergänzenden Bericht (Schattenbericht) zum Dritt- und Viertbericht der Bundesregierung gemäß Artikel 44 UN-KRK zu präsentieren, Fragen des Ausschusses zu beantworten und mit seinen Mitgliedern in einen Dialog zu treten. Zusammen mit je zwei Vertreterinnen bzw. Vertretern des Aktionsbündnisses Kindersoldaten, des Deutschen Instituts für Menschenrechte, des Deutschen Komitees für UNICEF, von ECPAT Deutschland (Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung), des Fachverbands Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, sowie sechs Vertreterinnen und Vertreter der NC bildeten wir ein in jeder Hinsicht starkes Team.