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Corona und Kinder- und Jugendhilfe (Art. 20 UN-KRK)

In Zeiten von Corona ändert sich auch die Arbeitsweise von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe zwangsweise. Ein intensiver Austausch ist nun besonders wichtig, um gemeinsam neue Lösungsansätze zu finden.

In einem Offenen Brief an die politischen Entscheidungsträger*innen fordert ver.di, die Soziale Arbeit in der Corona-Krise entsprechend ihrer wichtigen Bedeutung zu berücksichtigen. Soziale Arbeit muss weiterhin vollumfänglich und nachhaltig finanziert werden – Kurzarbeit darf es nur in absoluten Ausnahmefällen geben!

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Um einen möglichst qualitativen Überblick über die aktuelle Ausgestaltung von Zusammenarbeit in den kommunalen Jugendhilfelandschaften aus der Sicht der jeweiligen Trägerperspektive herzustellen, startet der AFET gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Florian Hinken von der Evangelischen Hochschule Berlin eine Online-Befragung.

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Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz bietet eine Online-Plattform für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe während Corona.

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Ebenso finden sich im Themenspecial Coronavirus des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe Stellungnahmen, Aufrufe, Medientipps sowie Informationen zur Situation und den Auswirkungen auf die Arbeit der Fachkräfte und die Existenz der Träger, Verbände und Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe.

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Das Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft stellt wichtige Hinweise aus der Praxis für die Praxis zusammen.

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Das Coronavirus betrifft die Kinder- und Jugendhilfe in jedem Arbeitsfeld und auf verschiedenen Ebenen. Für das Arbeitsfeld „Kindheit, Kinderrechte und Familienpolitik“ hat die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendhilfe - AGJ einige relevante Materialien und Links zusammengefasst.

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Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht bietet Antworten auf rechtliche Fragen rund um die Auswirkungen auf die Arbeit der Jugendämter.

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In der stationären Kinder- und Jugendhilfe besteht ein akuter Personalengpass. Als Reaktion helfen immer mehr Quereinsteigerinnen und -einsteiger aus. Das Institut für Kinder und Jugendhilfe bietet genau dafür eine Basis-Qualifizierung für Heimerziehung an. Außerdem wird ein kostenfreies Kontaktforum zur Verfügung gestellt. Dort können Einrichtungen eintragen, ob sie personellen Unterstützungsbedarf haben, und Privatpersonen, ob sie Hilfe anbieten können.

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Dr. Carmen Thiele vom PFAD Bundesverband beantwortet Fragen von Pflegefamilien in der Corona-Krise.

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