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Wir waren kurz vor dem Abschluss dieses Berichterstattungszyklus an die Vereinten Nationen - und dann kam eine Pandemie dazwischen. Jetzt kommt ein Corona-Nachtrag.

Die Arbeit der Vereinten Nationen wird stark durch die Corona-Pandemie beeinflusst. In einem von Child Rights Connect initiierten offenen Brief fordern wir, dass alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden, um die Anhörungen der UN-Ausschüsse online oder hybrid stattfinden zu lassen. Wir sind der Ansicht, dass die UN-Vertragsorgane ihr grundlegendes Mandat inmitten einer Menschenrechtskrise weiterhin erfüllen sollten...

Ein gemeinsamer Aufruf zum Handeln für das jährliche full-day meeting des UN-Menschenrechtsrates zu den Rechten des Kindes im Juni 2020.

Das Recht auf Entwicklung und das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit schließen in einer ganzheitlichen Betrachtungsweise neben der körperlichen auch die geistige, seelische und soziale Entwicklung mit ein.

Die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention während der Covid-19-Pandemie

Für Kinder in instabilen Haushalten kann die Corona-Krise eine zusätzliche Belastung bedeuten. Deswegen muss alles Notwendige getan werden, um das Recht auf Schutz auch in Krisenzeiten zu gewährleisten.

Kinder haben ein Recht auf Spiel. Jetzt dürfen sie jedoch ihre Freunde und Freundinnen nicht mehr treffen und lagen waren auch Spielplätze geschlossen.

In Zeiten von Corona ändert sich auch die Arbeitsweise von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe zwangsweise. Ein intensiver Austausch ist nun besonders wichtig, um gemeinsam neue Lösungsansätze zu finden.

Immer stärker setzt die Coronakrise Familien unter Druck: Eltern arbeiten in Kurzarbeit oder werden entlassen, es fehlt an Kinderbetreuung und Selbstständige stehen vor dem wirtschaftlichen Ruin.

Menschen, die in Deutschland in Gemeinschaftsunterkünften leben, sind auf engstem Raum isoliert. Die Bereitschaft schwindet, Menschen aus den Flüchtlingslagern an den europäischen Außengrenzen in Deutschland aufzunehmen.